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Schau’n wir doch einmal, was die Schnorreswackeler dieses Jahr auf die Beine und die Bühne gestellt haben. Folgen Sie mir gerne zu Highlights des Programms:
Rosemontagszug
Verschärfte Sicherheitsauflagen, dadurch erhöhte Kosten, viele Vereine können oder wollen deshalb keine Umzüge mehr veranstalten. Anders die Schnorreswackeler!
Nach dem 1. Weltkrieg kristallisierte sich eine neue Kunstästhetik unter dem Postulat ‚Rückkehr zur Ordnung‘ heraus. Den Traumata des Krieges, der Wirren der Nachkriegsjahre und der politischen und gesellschaftlichen Situation eines Landes im Umbruch gegenüber stand der Wunsch nach Stabilität und Sicherheit, woraus sich die ‚Neue Sachlichkeit‘ als neue Formensprache mit einer klaren Bildordnung auch in Verbindung mit sozialen Themen, Technikbeflissenheit und einer oft emotionslosen Darstellung von z.B. Alltagsgegenständen artikulierte.
Zum 100. Jahrestag der Ausstellung ‚Die Neue Sachlichkeit – Deutsche Malerei seit dem Expressionismus‘ in der Kunsthalle in Mannheim und einer Welt, die zunehmend geprägt ist von Umbruch, Unsicherheiten und dem Verlust des Althergebrachten ist es vielleicht an der Zeit, sich eine ‚Neue Neue Sachlichkeit‘ vorzustellen, mit zeitgenössischen Fotografien im Sinne eines Albert Ranger-Pratsch und seinen Mitstreitern?
Ganz klar, ich mag Kirchen, oder, besser gesagt, Kirchenarchitektur: Licht und Schatten, Säulen, Emporen, den Chor, die Orgeln und alle Besonderheiten – mitunter auch die idyllische Lage.
St. Martin (Stromberg)
Zum besseren Verständnis: Die Namensnennung einer Kirche bezieht sich absteigend auf alle folgenden Bilder, bis zur nächsten Kirche.
Backsteinkirche (Linstow)Stadtkirche (Krakow)Marienkirche (Rostock)Dorfkirche (Kemnitz Pritzwald)Dorfkirche (Leppin)Dorfkirche (Binde)St. Johannis (Malchow)Dorfkirche St. Maria und St. Laurentius (Ludorf)NikolaiKirche (Röben)Marienkirche (Röben)Feldsteinkirche (Groß Gievitz)Die Kirche (Alt Schwerin)Marienkirche (Plau)Dorfkirche (Sietow)Peterskirche (Gelnhausen)Martinskirche (Langenau)Stube des TurmersEvangelische Kirche (Borkum)Neue Evangelische Kirche (Spiekeroog)Alte Evangelische Kirche (Spiekeroog)Katholische Kirche (Spiekeroog)
Zum Glück kann ich dank Photoshop und Co über die Beschränkung der bloßen Fotografie hinausgehen. Der Entdecker- und Experimentierfreude sind hier wohl kaum Grenzen gesetzt. Einige der ‚Spielereien‘ gehen auf Corona zurück, wo sich dank ‚Hausverbot‘ der aufgestaute Fotofrust in den heimischen 4 Wänden entlud oder auf einsamen Fotowanderungen.
2020 Collagen
In jeder Fotografie wurde ein frei zugängliches Element aus dem Internet eingebunden.
Von diesen Wanderungen brachte ich einige Artefakte mit, die mit etwas Fantasie zu ganz anderen Interpretationen verleiten: Ein Schiff? Eine Insel? Bergzinnen? Eine Küste?
2022 Food
Mit Essen spielt man nicht? Richtig? Ich sollte es lieber fotografieren!
5 vor 125 vor 12
2022 Kristallkugel
Um einfach nur die Zukunft vorherzusagen, ist mir so eine Kristallkugel doch viel zu schade!
2023 Geschichten
Es gibt Bilder, die vergesse ich irgendwie nie mehr: Da war dieses Foto eines typischen Holzhauses aus dem Süden der USA, schön berankt, davor ein kleiner Holzzaun, wo die Farbe abblättert – und auf der Veranda ein leerer, sichtlich betagter Schaukelstuhl…Wer hat vor kurzem noch darin gesessen? Warum hat diese Person sich dort hineingesetzt? Wird sie wiederkommen? Bilder erzählen Geschichten!
2023 Action Cam
Tja, und dann habe ich mir tatsächlich eine wasserdichte Action Camera gekauft, nichts wirklich Besonderes, um erst einmal zu sehen, ob es sich lohnt. Die Ergebnisse waren – mit intensiver Bearbeitung – doch unerwartet interessant. Und ich habe jetzt ein besseres Modell!
Nicht nur wegen seiner rustikalen Küche ist Nürnberg für mich einen Abstecher wert. Versteckte Gassen, verträumte Winkel und die Historischen Felsengänge laden zum Bummeln und Entdecken ein.
Ich mag Nebel! Es hat etwas Mystisches, etwas Geheimnisvolles ohne zu ängstigen. Und ich mag die Ruhe, wenn der Nebel die Geräusche um mich herum dämpft.
Tja, kaum gab es etwas Hochwasser – man sollte glauben, dass die Insulaner inzwischen gelernt hätten, damit umzugeben – brach das pure Chaos aus, die Insel stand Kopf und am Hafen ging nix mehr! Das war der Abreisetag.
Davor hatte ich Gelegenheit, die Insel etwas kennenzulernen. Vom Südstrand aus kann man zum Nordstrand laufen und durch die wunderschöne Dünenlandschaft bis zum Oststrand, dem man wiederum schier endlos folgen kann…besonders, wenn man die Einsamkeit liebt.